Gemüsejungpflanzen

Im Frühjahr ist die richtige Zeit, um Salat-, Kraut- und Kohlrabi-Jungpflanzen ins Gemüsebeet zu setzen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die kleinen Pflanzen nicht schon zu hochgewachsen sind. Denn das sieht zwar so aus, als wären sie besonders große Pflanzen, aber eigentlich sind sie nur unter nicht optimalen Bedingungen „in die Höhe geschosssen“, und im Freien würden sie dann Schwierigkeiten mit der Abhärtung haben. Eine „gesunde“ Salat-Jungpflanze ist gedrungen, hat mehrere kleine Blätter und einen kurzen Wurzelhals, sie ist unter kühlen Bedingungen langsam gewachsen und kann sich schnell ans Klima im Freien anpassen. 
 

Erdpresswürfel

Wenn Sie Pflanzen in Erdpresswürfeln kaufen, dann achten Sie darauf, dass diese vor dem Einpflanzen gut durchfeuchtet sind. Zu trockene Presswürfel würden das Anwachsen der Pflanzen sehr verzögern. Also die Pflanzen mit den Erdpresswürfeln am besten einige Minuten lang ins Wasser stellen, dann können sie gut anwachsen.

Organischer Dünger

Verwenden Sie zum Düngen der obersten Erdschicht nur organischen Dünger, und keinen mineralischen Dünger, denn schließlich wollen Sie ja gesundes Gemüse ernten. Den Dünger fein einarbeiten und dann die Gemüsejungpflanzen einsetzen. Bei Salat rechnet man einen Abstand von 20 Zentimeter in alle Richtungen, dann haben die Pflanzen genug Platz, um sich entwickeln zu können. Frühkraut und Kohlrabi können ein bißchen enger gesetzt werden. Die Pflanzen von der Seite her gut andrücken, Anfang bis Mitte Mai können Sie dann vielleicht schon den ersten Salat ernten.

Decke für die Nacht

Haben Sie keine Angst, dass dem jungen Gemüse zu kalt wird. Salat zum Beispiel würde auch Temperaturen von bis zu minus 5 Grad aushalten. Frühkraut und Kohlrabi sind etwas empfindlicher. Wenn es sehr kalt ist, können die Pflanzen über Nacht ja auch mit einem Vlies zugedeckt werden. Allerdings sollte dieses Vlies tagsüber wieder entfernt werden, damit die Pflanzen genug Licht und Luft bekommen, und ihnen nicht zu warm wird.